Endlich Wieder Besser Schlafen…

Für uns Menschen ist der Schlaf genauso essentiell wie Sauerstoff, Wasser und Nahrung. Einige Tage ohne Essen stellen für viele eine Herausforderung dar, sind jedoch auszuhalten. Doch was geschieht, wenn dem Körper über Wochen hinweg der Schlaf entzogen wird? Bereits eine schlaflose Nacht stört Unseren Biorhythmus und Wir fühlen uns niedergeschlagen, müde und haben Schwierigkeiten mit der Konzentration. Dieser Zustand ist leider alltäglich für viele Menschen, da sie unter Schlafstörungen leiden.Schlaf ist auch deshalb so wichtig, weil währenddessen viele Eindrücke und Themen verarbeitet werden, zudem wird im Schlaf gelernt und Problemlöseprozesse finden statt.

Denkst Du an etwas, was Dir Angst bereitet, werden Hormone und Botenstoffe freigesetzt, die Uns, wie in einer Gefahrensituation, für Kampf oder Flucht bereit machen. Nachts im Bett ist dieser Zustand der Anspannung unangebracht und hält Uns vom Schlaf ab.

Was Du tun kannst um besser schlafen zu können, erfährst Du in unseren 5 Tipps:

1. Bildschirm Ausschalten um besser schlafen zu können

Das Zauberwort heißt „Schlafhygiene“. Egal, ob Smartphone, Laptop oder Fernseher: In der Stunde bevor Du schlafen gehst, solltest Du aufhören auf einen Bildschirm zu schauen. Hast Du Dir angewöhnt im Bett noch durchs Internet zu surfen oder Deine Lieblingsserie zu gucken, solltest Du dies bei Schlafstörungen auf jeden Fall meiden. Schütze Dein Gehirn vor dieser Reizüberflutung und Überstimulation. Erst ohne Laptop und Handy im Bett merkst Du, wie müde Du eigentlich bist. Somit kannst Du besser schlafen und hältst Dich nicht unnötig wach.

Du kannst weder auf Handy noch auf Laptop im Bett verzichten? Dann benutze am besten ein Programm, welches das Blaulicht des Geräts herausfiltert, welches für das Ausschütten von Wachseins-Hormonen verantwortlich ist.

2. Besser Schlafen durch Rituale Und Ruhe am Abend

Damit Du besser schlafen kannst, versuche Deinen Abend ruhig ausklingen zu lassen und Dich körperlich sowie mental zu entspannen. Dabei können Dir kleine Rituale, wie das Trinken einer Tasse Kräutertee, Entspannungstechniken, Atemmeditationen, Einschlaf-Meditation oder die progressive Muskelrelaxation (PMR) helfen. Um besser schlafen zu können, kann es zudem förderlich sein, immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. Ein fester Schlafrhythmus erleichtert dem Körper das Einschlafen und Aufwachen, da sich Dein Körper schnell an feste Uhrzeiten gewöhnt.

3. Loslassen und besser schlafen

Wenn Du von Sorgen geplagt im Bett liegst und nicht einschlafen kannst, versuche nicht krampfhaft einzuschlafen. Achtsamkeit kann Dir dabei helfen, Deine Gedanken wertfrei zu beobachten und besser schlafen zu können. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du abends in ein Tagebuch schreibst. Hier kannst Du Deine Ängste und Sorgen schriftlich festhalten, ihnen Raum geben und sie vorerst aus Deinem Kopf verbannen.

4. Gesund Leben und besser schlafen

Ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßigem Sport ist äußerst förderlich für einen gesunden und erholsamen Schlaf. Körperliche Aktivität trägt dazu bei, dass sich Dein Biorhythmus normalisiert und Du besser schläfst.

5. Ängste reduzieren

Unter anderem können Ängste oder Depressionen für Deine Schlaflosigkeit bzw. Schlafstörung verantwortlich sein. Wenn Ängste oder negative Gedanken Deinen Schlaf ruinieren, schränken sie Dich höchstwahrscheinlich auch in anderen Lebensbereichen ein. Es ist wichtig, diese Zustände und Gedanken so früh wie möglich zu bearbeiten, damit sie sich nicht manifestieren und Dich täglich einschränken.

April 6, 2020 | Allgemein
2020-04-06T09:35:08+00:00